EVALUIERUNG VON PROGRAMMEN FÜR ENTWICKLUNG UND FRIEDEN

Entwicklungs- und Friedensprogramme werden in der Regel von den Vereinten Nationen und ihren Missionen für Frieden und Stabilität sowie von Organisationen innerhalb des UN-Systems durchgeführt. Lokale und internationale Nichtregierungsorganisationen, Regierungen und ihre Kooperationsorganisationen, technische Partnerbüros von Außenministerien, Stiftungen, religiöse und säkulare Vereinigungen sowie spezielle Fonds sind ebenfalls Initiatoren, Förderer und Umsetzer von Entwicklungs- und Friedensprojekten.

EUROBOGEN ist auf Projektevaluierung spezialisiert. Basierend auf der Theory of Change, dem Logical Framework, den sechs OECD-Kriterien sowie qualitativen und quantitativen Methoden werden Projekte, die zur gesellschaftlichen Transformation beitragen, auf drei Ebenen evaluiert: Output, Outcome und Impact. Die Evaluation kann während des Projekts (Monitoring und Berichterstattung an Meilensteinen), am Projektende (Abschluss) oder 2-5 Jahre nach Projektende (langfristige Wirkung) erfolgen.

Im besten Fall werden Evaluierungsmethode und -prozess bereits im Vorfeld der Projektplanung und vor Projektstart definiert. So werden die Daten qualifiziert und nach Kriterien, Variablen und Indikatoren geordnet, die zwischen Projektbeginn und -ende vergleichbar sind. Evaluierung ist ein integraler Bestandteil des Projektmanagements, zumal der Return on Investment hier etwas anderes ist als der wirtschaftliche Ertrag für die Geber.

EUROBOGEN hat Projektevaluierungen auf den Philippinen, in Brasilien, Mexiko, Kenia, Nepal und der Zentralafrikanischen Republik durchgeführt.
Auswertungen auf lokaler Ebene (Rathäuser, Präfekturen, Vereine, Schulen, städtebauliche Projekte, wirtschaftliche Entwicklung einer Region, interne Reform eines Unternehmens) sind selbstverständlich ebenso möglich.

Empfohlene Lektüre:
Evaluation im Entwicklungskontext.
JFD und ÉNAP (2022)
ISBN: 9782897993016